»Hier zeigt Annette Korolnik aufs Beste ihr Geschick, das Aussergewöhnliche zu verbinden mit dem Gewöhnlichen. So tritt unversehens eine Wendung ein, dank der aus Alltag Kunst entsteht. Korolnik greift auf, was sie in ihrer Umwelt vorfindet. Sie kramt in Vergangenheit und Gegenwart und findet so ihren Weg in die Zukunft. Sie reagiert auf das, was sie umgibt. Was feststehend scheint, wird neu gedeutet. Korolnik setzt neue Zusammenhänge, gewinnt dem Gewohnten neue, kritische Aspekte ab. «
Francesca Martinoli, 28.6.2018

 

»Ihre Gemälde und Collagen, die derzeit in Bad Homburg, Galerie Scheffel, gezeigt werden, sind keine ›Reisebilder‹ im üblichen Sinn, keine realistischen und impressionistischen Landschaftsdarstellungen. Die Zürcher Künstlerin malt ihr Erleben von Wüste und Wasser, von Menschenleere und Zeitlosigkeit, Titel wie Sayun, Glaoui, Aynat oder Sadaa beschreiben nur die Orte der Erinnerung.« 
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1994

 

 

In Anlehnung an die »Travel writers«, Schriftsteller also, die auf Reisen gingen, weil sie ständig auf der Suche nach ihrem literarischen Sujet waren, nennt Rainer Baginski die Malerin Annette Korolnik eine »Travel painter«. 
Bad Homburg, 17.2.1994


»Annette Korolnik malt die Erscheinung der Dinge. Ohne ihre Magie übermässig zu betonen, transportiert sie Landschaften in faszinierende abstrakte Figurationen. Dabei weiss die Künstlerin geschickt mit den Gesetzen der Brechung von Licht und der Erweiterung des Raumes umzugehen.« 
Bodenseezeitung, 1981

I soffi vivificanti di una cultura artistica europea percorrono le pagine dipinte di annette korolnik, pittrice svizzera italiana che ha già saputo attirarsi stima e simpatia nel nostro paese. sono pagine che esprimono temi e motivi del paesaggio italiano. Il po e le sue golene, comacchio e roma ad esempio-e li esprimono in un modo nuovo.fresco: i luoghi rappresentati hanno perduto il peso terrestre, il peso della materia, e vivono nello spazio e nel colore, in una trasfigurazione tra intelligenza e poesia. 
Corriere della Sera, 1979

© by Annette Korolnik